Floh wechselt seinen Lebensraum
Floh wechselt seinen Lebensraum
Zwei Jahre stand unser Flaschenkalb Floh stets an unserer Seite. Ob beim Einlagern von Kastanien, bei Zaunreparaturen oder einfach beim Füttern. Letztes Jahr hat er die Brunftzeit als sogenannter Spießer schadlos überstanden. In diesem Jahr schob er sein zweites Geweih und hat ordentlich an Selbstbewusstsein zugelegt
Da sich die Brunft des Rotwildes bereits mit zaghaftem Röhren unseres Platzhirschen Max ankündigte und dieser keinen Beihirsch duldet, stieg die Sorge, dass auf Flohs Schutzengel dieses Mal kein Verlass sein könnte.
Nachdem wir uns schon mit dem Gedanken eines Abschusses abgefunden hatten, ergab es sich durch die Veröffentlichung eines Beitrags des WDR am 17. September, dass der Fortbestand von Floh gesichert werden konnte.
Durch den unermüdlichen Einsatz der Tierretterin Martina Müsch aus Dormagen wurde an nur einem Tag ein neues zu Hause für ihn in Wipperfürth gefunden.
Nur zwei Tage nach der Sendung konnte er und ein weiteres weibliches Stück im Park betäubt werden, um dann die Reise in den Oberbergischen Norden anzutreten
Dort leben sie nun zunächst mit einem großen Damwild Rudel zusammen, bis sie mit weiteren eingegliederten Stücken mit Floh als Platzhirsch ein neues Rudel aufbauen.
Danke schön an alle die hier mitgewirkt haben und die Flo als ihren Freund sehen.
Wir freuen uns auf einen Besuch unsererseits in Wipperfürth.






